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lädt Sie ein, die Klöster aus Rumänien zu besuchen, in Ihrem Urlaub, in einer Rundreise im Gebirge.

 

Einige Worte zu :

 

Das Kloster Curtea de Argeş

 

Das Kloster befindet sich am Ende eines Boulevards, der von jahrhunderten-alten Linden gesäumt wird, ist der wichtigste Wallfahrts- und Betort des Kreises Argeş und ist dem Feiertag Mariä Himmefahrt geweiht.

 

Es wurde zur Zeit des Herrschers Neagoe Basarab in den Jahren 1512-1517 gebaut und ist Teil der bekanntesten rumänischen Sage: „Die Sage des Baumeisters Manole“. Es ist als Bistumskirche bekannt, da es in der Zeitspanne 1739-1748 Bistumssitz war, und ist 18 m lang, 10 m breit und 25 m hoch. Als Besonderheit: der Naos und der Pronais sind nicht von einer Tür getrennt, sondern nur von einem Türstock, der zwischen zwei Säulen angebracht ist.

Im Laufe der Zeit wurde sie einer Reihe von Restaurierungsarbeiten unterzogen. Die aktuelle Form wurde vom französischen Architekten Andre Lecomte du Nouy und vom rumänischen Architekten Nicolae Gabrielescu, in der zweiten Hälfte des 19.Jh. gegeben Die Restaurierungsarbeiten wurden 1885 beendet und die Kirche wurde am 12. Oktober 1886 geweiht.

Innen fällt sowohl die Wandmalerei auf, die in Ölfarbe von den französischen Malern F. Nicolle, Ch. Renouard und vom rumänischen Maler N. Constantinescu aus Curtea de Argeş durchgeführt wurden, als auch besonders die Gruppe der 12 Säulen, die die 12 Aposteln darstellen. Ebenfalls in dem Kloster befinden sich die Gebeine der Heiligen Filofteea, Teile der Gebeine der Heiligen Serghie, Vach und der Märtyrerin Tatiana, wie auch das Evangelium der Auferstehung, in goldenen Buchstaben von der Königin Elisabeth geschrieben. Hier sind auch die irdischen Reste der Könige Ferdinand und Karl I, wie auch der Königinnen Elisabeth und Maria begraben.

Die geschichtlichen Quellen schreiben, dass in Curtea de Argeş die Heiligsprechung des Heiligen Erzpriesters Nifon (+1508) am 16. August 1517 stattgefunden hat, des Patriarchen von Konstantinopel und Mitropolit der Walachei (1500-1505). Von hier wurden seine Gebeine in einem Silbersarg, der mit Goldplättchen versehen war, zum Kloster Dioniseu-Athos gesandt. Ebenfalls in dieser Stätte hat sich der Hochwürdige Heilige Märtyrer Soforonie von Cioara zurückgezogen, einer der Beschützer des orthodoxen Glaubens in Siebenbürgen.

Wegen seiner Bekanntheit und der spirituellen Ladung, der es sich erfreut, befindet sich das Kloster Curtea de Argeş auf fast allen Broschüren für die Vorstellung Rumäniens. Gemäß den letzten Statistiken wird dieses Kloster jährlich von etwa 100.000 Touristen und Pilgern besucht. Die vollsten Tage sind die Feier der “Mariä Himmelfahrt”, am Tag der Heilquelle und bei dem Festtag der Heiligen Filofteea. Bei diesem letzten Festtag werden die Gebeine der Heiligen Filofteea herausgenommen und die Gläubigen gehen darunter vorbei, da es den Glauben gibt, dass diese sie vor Krankheiten und dem Bösen schützen.

Die „Sage des Baumeisters Manole“, dessen Namen eng mit dem Kloster von Curtea de Argeş in Verbindung steht, erzählt davon, dass der Herrscher die besten Baumeister gedingt hat, um diese Stätte zu errichten. Aber, alles was Sie tagsüber bauten, brach in der Nacht nieder. Eines Nachts hat Manole geträumt, dass das Gebäude stehen bleiben wird, wenn er seine Frau in die Mauer einmauert. Am zweiten Tag, als seine Frau Ana kam um ihm zu essen zu bringen, hat Manole sie in die südliche Wand eingemauert. Als alles fertig war und Neagoe Basarab von der Schönheit des Klosters beeindruckt war, hat er seinen Dienern befohlen, die Leitern wegzunehmen, die zum Dach führten, so dass die Baumeister nicht mehr heruntersteigen und ein noch schöneres Kloster bauen können. Dann hat sich Manole Flügel aus Sieb gemacht, um fliegen zu können, aber er ist gestürzt. Man sagt, dass an der Stelle, wo er den Boden berührt hat, eine Quelle entsprungen ist, die die Tränen des Manole darstellt. Die Quelle befindet sich ganz in der Nähe des Klosters.

Eine andere Sage bezieht sich auf die Heilige Filofteea, ein zwölfjähriges Mädchen, dessen Gebeine in der Kapelle des Klosters aufbewahrt werden. Man sagt, dass das Mädchen den Arbeitern Essen trug, die bei seinem Vater angestellt waren. Eines Tages jedoch hat sie das Essen den am Weg angetroffenen Bettlern gegeben. Dann hat sie ihr Vater mit einem Axtschlag getötet. Der Körper des Mädchens hat erst vom Boden gehoben werden können, als der Name des Klosters Curtea de Argeş genannt wurde. Deswegen haben die Priester beschlossen, die Gebeine zu diesem Kloster zu tragen.

 

lädt Sie zu einem Rundgang durchs Gebirge ein, der auch den Besuch von Klöstern umfasst, die wichtig sind für die rumänische Kultur und vielleicht sogar für das Universalerbe.

 

Wir freuen uns auf Sie!