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lädt Sie ein, die Klöster aus Rumänien zu besuchen, in Ihrem Urlaub, in einer Rundreise im Gebirge.

 

Einige Worte zu :

 

Das Kloster Horezu

 

Dieses Kloster befindet sich im Kreis Vâlcea, am Fuße des Căpăţânii-Gebirges, und wird als das bedeutendste Gebäude im Brâncoveanu-Stil betrachtet. Die Glaubensstätte, die den Heiligen Constantin und Elena geweiht ist, wurde in der Herrscherzeit des Constantin Brâncoveanu gebaut, in der Zeitspanne 1693-1697. Zur Zeit gehört es zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Der ganze Klosterkomplex erstreckt sich auf mehr als 3 Hektar und umfasst das eigentliche Kloster, die Kirche des Krankenhauses, die von Frau Maria 1696 gestiftet wurde (die Frau des Constantin Brâncoveanu) und bemalt von Preda Nicolae und Ianache, 50 m nördlich befindet sich die Einsiedelei der Heiligen Apostel, die vom Hohen Abt Ioan Arhimandritul 1698 gestiftet und von Iosif und Ioan 1700 bemalt wurde, wie auch die Einsiedelei des Heiligen Stefan, nach dem Namen des ältesten Sohnes des Herrschers, gebaut im Jahre 1703 und bemalt von Ianache, Istrate und Harinte.

Der Name des Klosters stammt von einer Art von Nachtvögeln mit buntem Gefieder, die „huhurezi“ genannt wird. Gemäß der Sage waren die Baumeister aus Angst vor den Türken gezwungen, nur in der Nacht zu arbeiten, wenn diese Nachtvögel sangen.

Der Klosterkomplex ist aus zwei Innenräumen gebildet. Der erste Innenraum wird von Ziegelmauern abgetrennt. Der zweite Innenraum hat an drei der Seiten Gebäude und im Osten eine Mauer. Am Haupteingang befindet sich ein großer Bogen mit einem breiten, massiven Holztor. Im Glockenturm gibt es vier Glocken, mit Gewichten zwischen 300 und 1000 kg. Auf drei davon ist der Name des Herrschers Brâncoveanu eingeschrieben.

Die Klosterkirche hat eine Länge von 32 Meter und eine Höhe von 14 Meter und kann als eine ungefähre Kopie des Klosters Curtea de Argeş betrachtet werden.

Im Pronaos befindet sich eine Portrait-Galerie, die den Herrscher Constantin Brâncoveanu und dessen Familie darstellt. Die inneren Malereien stellen Szenen des Alten und des Neuen Testaments dar, Momente des Feiertags des Klosters und natürlich die Heiligen Könige Constantin und seine Mutter Elena. Gegen Ende des 17.Jh gab es im Kloster Hurez eine Schule für Steinhauer und Maler.

Im Pronaos befindet sich die Familie des Constantin Brâncoveanu, da dieses Kloster als Nekropole der Familie Brâncoveanu gedacht war. Leider wurden die Gebeine des Herrschers, der 1714 von den Türken enthauptet wurde, nicht einmal bis jetzt hierher gebracht.

Am Anfang war es ein Mönchskloster, aber ab 1872 wurde es ein Nonnenkloster. Jedes Jahr wird dieses Kloster von mehr als 60.00 Touristen besucht, aber die größte Wallfahrt findet in der Osterzeit statt.

Charles Diehl, ein Spezialist in der Byzantinischen Kunst, betrachtet dieses Kloster als „Le plus beau de toute Roumanie”. Im Jahre 2005 war in einer der Klausen für 3 Tage der Prinz Charles von Großbritannien hier untergebracht.

Das Kloster Horezu liegt 50 km westlich von Rm. Vâlcea auf der Nationalstraße DN67. Diejenigen, die aus Rm. Vâlcea kommen, müssen in Richtung des Dorfes Romanii de Sus rechts abbiegen, bevor sie zur Stadt Horezu hinunter fahren.

Die Töpferei, ein Jahrtausende altes Handwerk, war und ist auch gegenwärtig noch in bestimmten Ortschaften Rumäniens für einen Teil der lokalen Handwerker eine blühende Tätigkeit. Seit alten Zeiten haben sich die Töpfer aus den Reihen der Landwirte herausgebildet, die nur nebenbei lernten, Gefäße zu modellieren. Langsam arbeiteten sich die begabtesten Handwerker der Dörfer hervor, die sich durch das Handwerk auszeichneten, das sie in ihrer Familie von ihren Eltern unf Großeltern übernommen hatten.

Die „Hurez-Keramik“ gilt schon lange als Marke. Das Keramik-Zentrum Horezu war und ist auch weiterhin ein echter „Leader“ der volkstümlichen Keramik-Herstellung in Rumänien. Das Dorf Olari (Töpfer) aus der Ortschaft Horezu wurde schon immer als in Keramik spezialisiert anerkannt. Die Töpfer von Horezu haben zuerst „alltägliche“ Gefäße erarbeitet, die sie auf den Jahrmärkten der Gegend verkauften, oder aber an die „Fuhrwerkvermieter“, damit diese sie in entfernten Dörfern verkauften. Gewöhnlich machte man Tauschhandel, etliche Gefäße für Maismehl, Geflügel oder Tiere. Die Bezeichnung „alltägliche Gefäße“ stammt daher, dass sie im Alltag verwendet wurden. Später wurde deren Verwendung auf den rituellen Rahmen beschränkt, nur bei Leichenmahlen oder zu „Seelenfesten“. Die Gefäße waren nicht „verziert“, sondern nur „gespritzt“: etliche Farbflecken im Schmelz. Die Gefäße für den alltäglichen Gebrauch, mussten gut und einfach zu handhaben sein, wie auch ihr Name verrät, sie mussten stabil sein und den hygienischen Anforderungen entsprechen, aber nebst diesen funktionellen Eigenschaften mussten sie auch dem Auge gefallen und die Seele erfreuen.

Was wir heute als Horezu-Keramik kennen, wird dargestellt von Gefäßen, die mit dem „Häher“ und der „Kornelkirsche“ geschmückt sind – Teller von unterschiedlichen Größen, flache Teller, Suppenschüsseln, Schüsseln von verschiedenen Größen, Kannen, Krüge. Man erkennt sie auf den ersten Blick, nach den Motiven, die man in jedem Haus in der Gegend vorfindet und hauptäschlich nach der ordentlichen Art und Weise, in der die Schmuckelemente auf dem Gefäß angeordnet sind.

 

lädt Sie zu einem Rundgang durchs Gebirge ein, der auch den Besuch von Klöstern umfasst, die wichtig sind für die rumänische Kultur und vielleicht sogar für das Universalerbe.

 

Wir freuen uns auf Sie!