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lädt Sie ein zu einem Spaziergang in Ihrem Urlaub, zu einer Rundreise im Gebirge, wo wir gemeinsam Klöster, Höhlen, Wasserfälle und viele schöne Orte besuchen können.

 

Einige Informationen über: 

 

Peştera Liliecilor / Die Fledermaushöhle

 (Der heilige Grigore Decapolitul)

 

Die Fledermaushöhle befindet sich auf dem rechten Hang der Bistrita-Klamm in einer Absoluthöhe von 630 m und bei 80 m Relativhöhe. Der Zutritt wird durch einen Weg ermöglicht, der mit einem Geländer ausgestattet ist, und er steigt hinter dem Bistrita-Kloster (15 Minuten) auf. Die Höhle ist leicht zu durchqueren und man braucht keine spezielle Ausrüstung, sondern nur Lichtquellen, denn die Höhle ist nur teilweise beleuchtet.

In den wissenschaftlichen Dokumenten ist die Höhle erst 1929 von Emil Racoviţă erwähnt worden und biospeläologische Forschungen sind 1951 und 1955 durchgeführt worden.

Die Höhle, die von dem Fluss Bistrita gegraben wurde, hat drei Öffnungen mit östlicher Richtung, jedoch nur die südliche ist zugänglich. Sie hat eine Entwicklung von cca. 400 m und eine negative Unebenheit von cca. 15 m. Die kleine Öffnung führt uns in einem schmalen , kleinen, aber gut belüfteten Korridor, der nach 15 m breiter wird.

Von hier aus kann man rechts abbiegen wo man über einem großen ausgesetzen Block in den oberen Teil der Höhle durchdringt, der aus einem kurzen Korridor besteht und mit einem kleinen Saal endet.

Geht man geradeaus nachdem man eine Leiter absteigt, kommt man in den unteren Teil. Dieser besteht aus einer breiten Galerie, die nach links absteigend weitergeht. In der linken Wand befindet sich eine kleine Kirche (Ovidenia), die teilweise gebaut und teilweise im Felsen geschnitzt ist. Diese gibt es seit dem XVII. Jahrhundert und sie stellt einen Geheimplatz dar, an dem in schweren  Zeiten die Wertsachen des Bistrita-Klosters und die Knochen des heiligen Grigore Decapolitul versteckt wurden.

Die Galerie verläuft fallend nach rechts (Richtungswechsel um fast 180°), man durchquehrt einen hohen Saal, in dem sich eine große Fledermauskolonie befindet und nachdem sich die Galerie auf eine kurze Strecke in drei Segmente verzweigt, erreicht man die große Öffnung der Höhle. Ab dem Fuße der Leiter wo sich die Höhle verzweigt, kann man eine andere Leiter nach rechts absteigen und von hier aus erreicht man auch die große Öffnung der Höhle, denn der untere Teil ist eigentlich ein Kreislauf.

In der Mitte der Öffnung befindet sich eine Kirche (Die heiligen Erzengel), die von den Mönchen Macarie und Daniil im Jahr 1635 gebaut wurde. Wenn man von der Leiter aus der rechten, etwas steigenden Galerie folgt, erreicht man den mittleren Teil der Höhle, der aus einer linearen Galerie besteht. Diese ist anfangs breit und hoch, wird dann schmaler und kleiner, je mehr man Richtung Westen fortschreitet, und endet mit zwei kleinen Wasserbecken.

Die Höhle hat nicht viele konkretionäre Bildungen. Weil sie mehrere Öffnungen hat, bekommt sie einen dynamischen Charakter und ist das ganze Jahr über belüftet, so dass es große Temperaturschwankungen gibt, wie z.B. in dem Fledermaussaal wo es bis zu 16,5° C sind (im Winter ist die Durchschnittstemperatur 2,5° C und im Sommer 14° C). Die beiden Galerien, die den mittleren und den oberen Teil der Höhle bilden, sind etwas feuchter und haben eine etwas konstante Temperatur (zwischen 10 und 13° C).

Auf dem Boden deren Galerien, auf welchen Decken Fledermauskolonien hängen, findet man Guanohaufen, die eine dicke von 1,70 m erreichen und in der sich eine sehr reiche Fauna befindet: Zweiflügler, Käfer, Milben und auf den Wänden Zweiflügler und Spinnentiere, sodass die Höhle eine große speläologische Wichtigkeit hat. Miniopterus schreibersi ist die Spezies der Fledermäuse, die sich immer in der Höhle aufhält. Andere kommen nur im Winter hierher (Rhinolophus ferrumequinum, Vespertilio pipistrellus – in den Felsenspalten, Plecotus auritus, Barbastella barbastellus) und andere kommen im Frühling um sich zu vermehren und fliegen im Herbst wieder weg (Myotis myotis, Myotis oxygnathus).

Wichtiger sind jedoch troglophyle Lebewesen, die die Höhle bevölkern: Trachysphaera racovitzai, Lithobius decapolitus, Nesticus hungaricus, Nesticus simoni (vielleicht troglophyl), Onychiurus closanicus und Sophrochaeta sp.

 

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