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lädt Sie ein zu einem Spaziergang in Ihrem Urlaub, zu einer Rundreise im Gebirge

Eine Rundreise, die abwechslungsreich durch die Berge Rumäniens, zu Höhlen, verschiedenen Wasserfällen, an Staudämme, Seen, durch Kirchen, Klöster und Museen führt.

 

Einige Informationen über:

 

Transfăgărăşan–Hochstraße

In ganz wenigen Worten gesagt, ist der Transfăgărăşan nur ein Weg, der das Făgăraş-Gebirge überquert (die höchsten Berge in Rumänien – Moldoveanu- Spitze mit 2544 m) und die Walachei mit Siebenbürgen verbindet. In Wirklichkeit ist die Transfăgărăşan- Hochstraße viel mehr. Es ist eine Straße, die  im Gletscherkessel Bâlea eine Höhe von 2042 m erreicht. Sie hat zwei Fahrbahnen, die sich auf 92 km erstrecken. Wegen der vielen Serpentinen kann ein Auto nur mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40 km/h  fahren. Die Straße führt über 27 Viadukte und Brücken und durch den längsten Tunnel 887 m von Capra bis Bâlea-Lac (-See), den Paltinul-Berg durchquerend. Die Lüftung des Tunnels geschieht auf natürliche Weise, durch die besonders starken Luftströmungen. Die im Tunnel unbeleuchtete Fahrbahn hat eine Breite von nur 6 m  und einen 1 m breiten Gehweg.

Die Landschaft ist bezaubernd, die Höhenunterschiede und die Serpentinen  sind eine Herausforderung sowohl für die Autos, als auch für die Fahrer. Leider ist der Wetterbedingungen wegen der Transfăgărăşan jährlich nur einige Monate hindurch geöffnet, vom Juli bis zum Oktober.

Die wichtigsten touristischen Attraktionen sind der Stausee und der Staudamm Vidraru, einer der größten in Europa, dann die Festung (Cetatea) Poenari, die zur Zeit von Vlad Ţepeş erbaut wurde, der Gletschersee und der Bâlea-Wasserfall.

Wie die Hochstraße erbaut wurde

Die Transfăgărăşan-Hochstraße wurde zwischen 1970 und 1974 erbaut. Vielleicht ist eine kurze Darstellung in Zahlen schwer zu verfolgen, aber für die, die Geduld haben sie zu lesen, lohnt es sich einiges zu erwähnen. Um diese 92 km Straße zu errichten wurden 3 Millionen Tonnen Gestein verschoben, es wurden 830 Querstrukturen errichtet und 290.000 Kubikmeter Mauerwerk erstellt. Für den Tunnel Capra-Bâlea wurden über 41.000 Kubikmeter Gestein ausgehoben. Es wurden 20 Tonnen Dynamit verwendet, 3.573 Tonnen Zement, 89 Tonnen Stahlbeton, 24.000 Anker, 129 Tonnen zusammengeschweißte Netze, 14.000 Quadratmeter Schalungen, 1.750 Meter Betonrohre, 4.100 m Rohre, 50 Tonnen Stahlbaufertigungen, 6.900 Kubikmeter Sand, 6.000 Kubikmeter Kies, 3.000 Tonnen Feinschotter und über 740 Beleuchtungslampen.

Von denen, die bei der Errichtung der Transfăgărăşan- Hochstraße mitgewirkt haben, heute Renter, erzählen manche darüber, mit wie viel Opfern die Staße erbaut wurde,die zum Himmel  steigt.

Früher konnte man nicht einmal mit dem Pferd den Berg überqueren. Während der Bauarbeiten sind, genau wie bei Vidraru, viel Leute gestorben. Leider haben die Dokumente diese Zahlen für die Geschichte nicht festgehalten. Aber die, die überlebt haben, sagen, dass es sich um Hunderte von Menschenopfern handelt. Viele von denen, die gestorben sind, wurden nicht einmal mehr gefunden, in den Abgründen, in die sie gestürzt waren. Man erzählt, dass die Bergleute, die den Sprengstoff zu legen hatten, sich aneinander festhielten, 20 – 30 Männer, damit sie nicht vom Luftwirbel in den Abgrund geworfen zu weden. Eine mündlich überlieferte Geschichte bezieht sich auf einen Mönch, namens Nectarie. Nach dem Bau des Transfăgărăşan fuhr ein Mönch mit dem Wagen, einem Trabant, bis Capra. Dort wurde er von einer Lawine überrascht. Er ließ das Auto unter einem Vordach bei Capra, während er sich in den Schnee warf und mit der „Welle“ weitergetrieben wurde. Man sagt, nur so sei er mit dem Leben davon gekommen, während man seinen Wagen erst 6 Monate später fand, nachdem der Schnee geschmolzen war.

lädt Sie ein zu einem Spaziergang in Ihrem Urlaub, zu einer Rundreise im Gebirge, wo wir gemeinsam Klöster, Höhlen, Wasserfälle und viele schöne Orte besuchen können.

 

Wir freuen uns auf Sie!