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lädt Sie ein zu einem Spaziergang in Ihrem Urlaub, zu einer Rundreise im Gebirge

Eine Rundreise, die abwechslungsreich durch die Berge Rumäniens, zu Höhlen, verschiedenen Wasserfällen, an Staudämme, Seen, durch Kirchen, Klöster und Museen führt.

 

Einige Informationen über:

 

Der Staudamm Vidraru

 

Der Staudamm Vidraru, der sich am Argeş-Fluss befindet, umgeben von den Abhängen der Berge Pleaşa und Vidraru, entlang der Hochstraße Transfăgărăşan und der ungefähr 40 km von Curtea de Argeş entfernt ist, wird von den Spezialisten als ein richtiges Kleinod der Ingenieurwissenschaft betrachtet. Er wurde mit vielen Menschenopfern (ungefähr 80 Menschenleben) zwischen den Jahren 1961 und 1966 erbaut. Für seine Errichtung wurden 42 km unterirdische Galerien gebohrt, circa 1.768.000 Kubikmeter Gestein ausgebaggert (davon eine Million unterirdisch); es wurden 930.000 Kubikmeter Beton gegossen und 6300 Tonnen elektromechanische Ausrüstung verwendet. Der Vidraru-Stausee, mit 456 Millionen Kubikmeter Wasser, hat eine Länge von 10,3 km und erreicht eine Höchstbreite von 2,2 km (im Gebiet Valea Lupului – Călugăriţa), eine Gesamtoberfläche von 870 Hektar und eine maximale Tiefe von 155 Meter. Die unterirdische Stromzentrale liegt im Gebirgsmassiv Cetăţuia, in einer Tiefe von 104 m und kann eine jährliche Energieproduktion von 400 GWh sichern. Bei seiner Eröffnung war der Staudamm Vidraru der fünfte in Europa und der neunte in der Welt.

Der Behauptung der Spezialisten nach handelt es sich um einen Damm mit doppelter Biegung, der eine Höhe von 166,6 Meter hat und eine Kammlänge von 307 Meter. Nachts ist der Umriss elektrisch beleuchtet, so dass er vom Flugzeug aus gesehen werden kann. Zugängig ist der Staudamm von dem östlichen Seeufer her, durch den Weg, der bis nach Bâlea führt. Vom Ende des Staudamms nach links kann man die Cumpăna-Senke erreichen.

Die Touristen können die Belvedere- Plattform besteigen, um die Schönheit der Umgebung zu bewundern. Auf dem Pleaşa-Berg steht eine Statue des Bildhauers Constantin Popovici, diePrometheus darstellt, mit dem Blitz in der Hand, als Symbol der Elektrizität. Einige hundert Meter vom Staudamm Vidraru entfernt befindet sich „Casa Argeşeană” und die Anlegestelle, von wo aus Schiff-Fahrten für Touristen organisiert werden. Für die Freunde des Extremsports wurde am Staudamm die höchste Sprungfläche für Bungeejumping eingerichtet.

Die Leute dieser Gegend, die bei der Errichtung des Riesen in den Bergen mitgewirkt haben, erinnern sich, dass das Ganze unter schweren Bedingungen geschah und dass viele gestorben sind. Niemand kennt die genaue Zahl der Toten. In einigen Dokumenten spricht man von 80 Arbeitern, die durch Unfall ums Leben gekommen sind, in anderen von 20.

Fest steht, dass der Stausee auch nach mehr als 40 Jahren Tausende von Touristen, sogar ausländische, anlockt, die dieses Monument der Ingenieurwissenschaft bewundern.

Die Einwohner von Curtea de Argeş erinnern sich noch daran, dass auch ihre Stadt in den Jahren aufzublühen schien, als man am Bau des Staudammes gearbeitet hatte. Heute denken manche voller Grauen, was geschehen könnte, wenn dort in den Bergen ein Unglück passieren würde: in 7 Minuten würde die Flut Curtea de Argeş erreichen, während die Wellen so hoch wie ein halber Wohnblock werden könnten. Ein richtiges Problem gab es im Jahre 1977, als sich eine Wanne wegen Wasserinfiltrationen blockierte und hunderte Tonnen Wasser über die flussabwärts liegenden Ortschaften fegten, mehrere Häuser  zerstörend, wobei auch eine Frau ums Leben gekommen war. Aber solche Probleme können heutzutage nicht mehr auftreten, behaupten die Verantwortlichen aus der Leitung des Staudammes Vidraru.

 

lädt Sie ein zu einem Spaziergang in Ihrem Urlaub, zu einer Rundreise im Gebirge, wo wir gemeinsam Klöster, Höhlen, Wasserfälle und viele schöne Orte besuchen können.

 

Wir freuen uns auf Sie!