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lädt Sie ein zu einem Spaziergang in Ihrem Urlaub, zu einer Rundreise im Gebirge

Eine Rundreise, die abwechslungsreich durch die Berge Rumäniens, zu Höhlen, verschiedenen Wasserfällen, an Staudämme, Seen, durch Kirchen, Klöster und Museen führt.

 

Einige Informationen über:

 

Lacu Roşu/ Der Rote See

 

ist ein natürlicher Stausee, der sich am Fuße des Hăşmaşu Mare-Gebirges befindet, in der Nähe der Stadt Gheorgheni, im Kreis Harghita. Es ist der größte natürliche Gebirgssee in Rumänien. Der Name stammt von Pârâul Roşu (Roter Bach), der rote Schichten durchfließt, die Oxyde und Eisenhydroxid enthalten. Der See scheint dunkel und bedrohlich, die Stümpfe, die aus dem Wasser ragen, erwecken den Eindruck, dass hier eine lakustrische Zivilisation knapp einige Jahren vor diesem Besuch ihr Ende gefunden hat. Entenscharen ziehen ungestört neben einem her, wenn man sich mit dem Boot auf das Wasser hinaus wagt. Das ist Grund genug, 10 Minuten lang hinaus zu rudern, im Wettlauf mit dem Schnattervolk, sich vom Ufer zu entfernen und die Zivilisation aus der Ferne zu betrachten.

Der Lacu Roşu ist relativ vor kurzem entstanden, an einem Tag im Monat Juli im Jahre 1837. Dann hat sich nach einer Reihe von Stürmen und Wolkenbrüchen ein Felsbrocken aus dem Ucigaşu ( Mörder)-Berg losgelöst und hat die Bäche Licas, Oii und Roşu versperrt. Gegenwärtige Zeugen jener Naturkatastrophe sind die Kieferstümpfe, die im Wasser geblieben sind.

Die purpurne Widerspiegelung des Suhardul Mic (Kleinen Suchard)-Berges im See, die rötlichen Ablagerungen, die vor allem durch den Roten Bach herangeschwemmt werden und der rotfarbene Kalkstein von ringsum waren der Grund, warum die Hirten dem Wasser den Namen Lacu Roşu ( Roter See) gegeben haben.

Erst im Jahre 1857 verweilten drei Touristen aus Gheorgheni an seinen Ufern und waren überrascht und bezaubert von der wilden Schönheit der Gebirgslandschaft und des Sees. Sie haben allen erzählt, dass sie ein Stückchen Paradies entdeckt haben. Seither wandern viele Toutisten auf den Pfaden dieser Gegend, angelockt von der natürlichen Schönheit des Sees, vom Reichtum der Flora und der Fauna.

Im Jahre 1910 begann man mit der Errichtung des Weges von Gheorgheni bis zum Lacu Roşu und kam bis zum Ort der „Gâtul Iadului“( Höllenrachen) heißt, und erst 1937 wurde der Weg beendet, der Siebenbürgen mit der Moldau verbindet.

Die Umgebung des Sees weist eine reiche Fauna und Flora auf. Vorherrschend sind Nadelwälder, in denen aber auch Haselnussbäume und Bergweiden vorkommen. Auf den Berghängen der Umgebung wachsen Grautannen, Bergahorn und Zitter-Pappel. Auch verschiedene Tiere leben hier wie: der Luchs, Gämse, Wölfe, Hirsche und Wildschweine.

Sagen-Lacu Rosu

Die erste Sage erzählt,dass in Lazarea ein Mädchen, namens Estera lebte,das von einer selten anzutreffender Schönheit war. Es ging auf den Markt nach Gheorgheni und dort traf es einen mutigen Jüngling, der es sogar mit einem Bären aufnehmen konnte. Als die beiden sich sahen, verliebten sie sich auch gleich ineinander. Der Jüngling bat das Mädchen seine Braut zu werden. Die Hochzeit konnte aber nicht gehalten werden, weil der Jüngling zum Militärdienst musste. Das Mädchen hat ihn ständig erwartet, abends ging es mit dem Krug zur Quelle, verweilte dort stundenlang, in der Hoffnung, dass der Erwählte seines Herzens zurückkommen werde. Es war an einem Sonntag, nachmittags, als es von einem Dieb gesehen wurde, der dort vorüberreitend, sich auf das Mädchen stürtzte, es in seinen Sattel hob und mit ihm wie der Wind davonflog gegen den Suhardul Mic, zwischen die Felsen mit den tausend Gesichtern, wo er wohnte. Er versprach dem Mädchen auch Gold und Silber, nur sollte es ihn lieben, aber das Mädchen wollte nichts. Der Dieb verlor seine Geduld und wollte es mit Gewalt heiraten. Estera schrie gegen die Berge, von ihnen Hilfe erflehend. Die Felsen, ergriffen von dem Schmerz erfüllten Rufen des Mädchens, antworteten mit Donnerschlägen. Da ging ein Wolkenbruch los, der alles fortriss, was ihm begegnete. Dort blieben unter den Felsentrümmern das Mädchen und der Dieb. Dann haben sich dort die Wasser der Berge versammelt, den Lacu Roşu (Ucigaşul ) bildend (den Roten See/ der Mörder).

Die zweite Sage erzählt, dass auf der Wiese zwischen den Abhängen des Berges sie Sennhütte der Hirten war. Als diese das nahende Gewitter sahen, versuchten sie Zuflucht zu suchen, aber berstend hat der mörderische Berg die Hirten und ihre Schafe unter sich begraben.

 

lädt Sie ein zu einem Spaziergang in Ihrem Urlaub, zu einer Rundreise im Gebirge, wo wir gemeinsam Klöster, Höhlen, Wasserfälle und viele schöne Orte besuchen können.

 

Wir freuen uns auf Sie!